Der Kinderbauernhof Pinke Panke in Pankow ist mittlerweile unsere regelmäßige Anlaufstätte geworden. Nicht nur, weil wir ganz in der Nähe wohnen, sondern weil wir uns dort vor allem pudelwohl fühlen. Pinke Panke ist eigentlich eher eine Bauspielplatz-Farm. Zwischen Schafen, Eseln und Schweinen hat man – mitten in Berlin – das Gefühl, auf dem Land zu sein.

Alles wirkt liebenswert-chaotisch: bunte Bauwagen, zwei Wollschweine zwischen wunderschönen Wildblumenwiesen und Salatbeeten, herumstreunende Katzen, schwarze Schafe und eine Lagerfeuer-Hütte laden zum Glücklichsein ein. Missy Zucker liebt das Leben dort. Den ganzen Tag hat sie was zu tun: Sie schnappt sich Werkzeug und hämmert eifrig in der Bretterbude rum, hilft bei der Tierfütterung, baut Schmuckkästchen aus Sperrholz oder spielt mit den Jungs, die sie gerade cool findet, Fußball. Obligatorisch bei jedem unserer Besuche ist das Stockbrot. Früher habe ich Stockbrot überhaupt nicht gemocht, aber irgendwie schmeckt’s mir auf dem Kinderbauernhof plötzlich doch. Auch, wenn es eine kleine Herausforderung ist, mitten im Sommer vor einem Lagerfeuer zu sitzen und sich einräuchern zu lassen. Und obwohl es manchmal recht voll ist und dutzende Familien das gleiche Ausflugsziel haben, hat man bei Pinke Panke nicht das Gefühl von Überfüllung. Es bleibt halt trotzdem alles ziemlich ruhig und idyllisch. Den Kinderbauerhof kann ich wärmstens, wärmstens empfehlen. Der Eintritt ist kostenfrei, aber man kann natürlich gerne den ein oder anderen Euro spenden.